Internationale Studierende, regionale Unternehmen und jede Menge Teamgeist: Beim ersten STAY2GROW-Fußballturnier zeigte sich, wie unkompliziert Begegnung und Vernetzung funktionieren können. Der Förderverein Campus Camp-Lintfort e. V. unterstützte die Premiere als Sponsor – und damit ein Format, das Hochschule und Region auf besondere Weise zusammenbringt.
Rund 200 Menschen, 15 Mannschaften und vier Spielfelder: Am 26. September wurde die Sportanlage des SV Alemannia Kamp e. V. zum Treffpunkt für Studierende der Hochschule Rhein-Waal, Unternehmen, Institutionen und Menschen aus der Region.
Dabei ging es zwar auch um Tore und den sportlichen Ehrgeiz – vor allem aber um Begegnung auf Augenhöhe. Sechs Studierendenteams und neun Mannschaften aus Unternehmen und Institutionen standen gemeinsam auf dem Platz. Zwischen den Spielen wurde angefeuert, gelacht und miteinander gesprochen. Kontakte entstanden ganz nebenbei und ohne klassische Networking-Situation.
Begegnungen, aus denen Perspektiven entstehen können
Genau dieser Gedanke steht hinter STAY2GROW: Internationale Studierende der Hochschule Rhein-Waal sollen stärker mit der Region und ihren Unternehmen in Kontakt kommen, hier Netzwerke aufbauen und berufliche Perspektiven kennenlernen.
Projektleiterin Josephine Runge bringt es auf den Punkt: „Wir wollen niedrigschwellig echte Begegnungen ermöglichen, die sich in der Form sonst nicht so einfach ergeben würden. Auf dem Fußballplatz spielt man zusammen, feuert sich an, kommt ins Gespräch – und lernt sich ganz nebenbei kennen.“
Aus einem ersten Gespräch am Spielfeldrand kann dabei durchaus mehr entstehen: ein Praktikum, eine Werkstudententätigkeit oder perspektivisch der Berufseinstieg in einem Unternehmen der Region.
CCL unterstützt Vernetzung von Hochschule und Wirtschaft
Als Sponsor des ersten STAY2GROW-Fußballturniers hat der Förderverein Campus Camp-Lintfort e. V. dazu beigetragen, dieses besondere Format möglich zu machen.
Das Engagement knüpft unmittelbar an die Ziele des Fördervereins an: Hochschule und Wirtschaft miteinander zu vernetzen, den Austausch zu fördern und Studierenden Wege in die regionale Arbeitswelt zu eröffnen. Gerade für internationale Studierende können persönliche Kontakte ein wichtiger Türöffner sein, um Unternehmen kennenzulernen und sich langfristig in der Region zu verankern.
Das Turnier hat eindrucksvoll gezeigt, wie gut das funktionieren kann: Ein Student beschrieb es nach dem Turnier sinngemäß so: Man komme zum Fußballspielen und gehe mit vielen neuen Kontakten und einem stärkeren Zugehörigkeitsgefühl zur Region nach Hause.
Eine Premiere mit Fortsetzung
Auch sportlich gab es natürlich einen Gewinner: Das internationale Studierendenteam „Genesis“ aus Kleve setzte sich im Finale mit 4:0 gegen die LINEG durch und nahm den ersten STAY2GROW-Wanderpokal mit nach Hause.
Doch der eigentliche Erfolg des Tages waren die vielen neuen Begegnungen auf und neben dem Platz.
Ein großer Dank gilt dem StadtSportVerband Kamp-Lintfort, dem SV Alemannia Kamp e. V., den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie allen weiteren Sponsoren und Unterstützern, die gemeinsam diese Premiere ermöglicht haben.
Und nach diesem gelungenen Auftakt steht bereits fest: 2027 soll wieder gemeinsam gekickt, vernetzt und begegnet werden.

Heiko Osthaus, Beauftragter für Hochschulsport an der Hochschule Rhein-Waal, präsentiert stolz das Trikot des Hochschul-Teams aus Kamp-Lintfort